Let’s get it on!
So, und jetzt das erste Kölsch auf.

Der Zuch kütt
Heute ist der fette Donnerstag, oder Weiberfastnacht. Karneval in Rheinkultur (boah ey, ist der schlecht!).
Dieses Jahr hab ich sogar ein richtiges Kostüm, nicht nur einen Alibi-Bart:

Welches? Ich geb euch einen kleinen Tipp:
Und soviel sei noch verraten, ich habe keine keine Pömps an und eine Dauerwelle!
Weitere Bilder folgen.
4 8 15 16 23 42 = 31 01 2008
Wuhhhoooo! Ich weiß nicht ob ich mir jetzt vor Aufregung in die Hose machen soll, oder ich einen Steifen kriegen soll?
Classic Things, oder Warum mich die Werbung zwingt zu bloggen
Ein alter Hut, aber immer noch wegweisend!
Kundenwünsche sind zu ignorieren
Wenn die Arbeit nicht so viel Spaß machen würde, wäre es nicht zum aushalten.
Erstens ist man von sehr Ich-bezogenen Menschen umgeben, die zwar alle vorgeben nur im Team richtig kreativ zu werden. Aber sobald man ihre Idee nicht gut findet, gleich eine Fläppe ziehen, als hätte man ihnen ihre geliebt Sandschippe weg genommen, oder sie beim Schulhoffußball als letztes ins Team gewählt. Aber ich mag Sie trotzdem, denn ich kann sie verstehen. Meine Ideen werden auch leider zu selten genommen und dieses Fläppeziehen hab ich schon perfektioniert. Übrigens arbeite ich auch gerne in einem Team, aber noch lieber alleine.
Der natürliche Feind des Kommunikations-Designers ist ja der Kunde. Dieser kommt mit einem Problem zu uns, welches man auf keinen Fall Problem nennen darf, und wir ihm doch bitte helfen sollen dieses zu lösen. Erst ist er froh jemanden gefunden zu haben, der ihm hilft. Dann aber wird er schnell quenglig, will das Ergebnis schon vorgestern haben und zum Schluss ist alles gar nicht so gefordert worden und sowieso viel zu teuer. Das hätte sein Sohn auch gekonnt, der hat auch so ein Programm auf seinem Rechner.
Damit es erst gar nicht so weit kommt, haben wir ja vor dem Designer das Wort »Kommunikations« davor. Also wir hören zwar was der Kunde uns sagt, aber wir müssen das erst umdeuten. »Bitte machen sie da so einen pinken Farbklecks drauf und dann am besten mit grüner Schrift diesen Text drüber.« heißt für uns dann: »Also ich möchte das meine Anzeige stärker und nachhaltiger kommuniziert und erinnert wird. Sie haben absolute freie Hand bei der Gestaltung und Geld spielt keine Rolle. Ich vertraue Ihnen da ganz. Deswegen habe ich Sie ja auch beauftragt. Ich mag ihren Stil und am liebsten würde ich mir die von ihnen gestaltete Anzeige rahmen lassen und mir ins Wohnzimmer hängen.«
Ich mag meinen Beruf.
Tom, die Scientology und ich
Ich mag Tom Cruise. Top Gun, Collateral, Geboren am 4. Juli, das sind Filme die ich verehre und ich finde Herr Cruise ist ein sehr guter Schauspieler. Einige würden dem gerne widersprechen. Sein Glauben war bis jetzt nie ein Thema für mich, aber dieses Scientology-Imagevideo ist wirklich sehr beängstigend. Darf ich ihn jetzt noch gut finden?
Danke an die Öffentlich Rechtlichen:
Ich lass mich nicht von Werbung beeinflussen
Aber von guter:
Eben gekauft. Und jetzt erstmal testen ob mich die Kreativen nicht doch verschaukelt haben.
Cover der Woche [KW03]
Sehr eindrucksvolle Band, noch eindrucksvolleres Cover. Das Titelmotiv macht den Anschein, als wäre es eine Installation eines Künstlers. Hab leider nicht raus bekommen wer es gestaltet hat. Wenn es jemand weiß, bitte melden!
Versprechen sind keine Versprecher
Ich bin auch nicht immer einer der Zuverlässigsten, aber wenn ich jemanden was verspreche, dann versuche ich dieses in mich gesetzte Vertrauen auch zu erfüllen, und wenn ich etwas einem sehr engen Freund versprochen habe, dann würde ich versuchen Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen um dieses Versprechen zu erfüllen. Ohne Einschränkungen. So bin ich. Aber das kann ich ja nicht von allen erwarten, oder?
So, jetzt sieh mal zu wie du da wieder raus kommst.
Ich liebe es Freunden ein schlechtes Gewissen einzureden, solange dies natürlich gerechtfertigt ist.
Von fliegenden Japaner und einem Ball
Nie was genialeres gesehen.
Danke Maren

