DIPLOMA Winter 2007

So, es ist dieses Semester mal wieder soweit.
Die Diplomshow des Fachbereichs Design der Fachhochschule Aachen lädt zur Betrachtung zahlreicher Diplomarbeiten aus den Bereichen Grafik-/Mediendesign und des Produkt-/Interiordesign. Ich darf zitieren:

DIPLOMA Winter 2007

ZWEI TAGE
EIN EVENT
DREI EBENEN
38 DESIGNER
UNZÄHLIGE IDEEN
Wir laden Sie ein zur DIPLOMA WINTER 2007 – Der Ausstellung des Fachbereich Design der FH Aachen. Freuen Sie sich auf interessante Diplomarbeiten aus den Bereichen Grafik-, Medien, Objekt- und Interior-Design.
Öffnungszeiten:
Freitag, den 9. Februar 2007 von 11 bis 18 Uhr
Samstag, den 10. Februar 2007 von 11 bis 20 Uhr

So, und weil ich die DIPLOMA mit organisiert habe, bekommt jeder Leser der sich bei mir meldet, eine eigene Führung. Doll nech?!
In diesem Sinne, ströhmet und lasst euch Inspirieren!

Umziehen

Umziehen, das steht fest, werde ich erstmal die nächsten fünf Jahre nicht mehr!
Und sollte ich vorher wirklich müssen, dann werde ich die gesamte Wohnung mit allem Inventar abfackeln. Ich schleppe jedenfalls nicht noch mal alles die fünf Stockwerke wieder runter. An dieser Stelle bietet sich es sich an, noch mal allen zu danken, die mir beim aus- bzw. einziehen geholfen haben. Also noch mal vielen vielen Dank an, Andre, Guido, Barbara, Matthias, Tim, und Dirk! Ohne euch wäre ich heute immer noch nicht in der Wohnung, oder ich würde debil grinsend und sabbernd in einer Selbstumarmjacke in der Klapse sitzen.
Da schleppt man all die Dinge die vielen Stockwerke hoch, die man Jahrelang anhäuft, hat sie penibel für den Umzug zu verpackt, und beim wiederauspacken merkt man was das alles für nen Blödsinn ist, um alles wieder in eine Kiste zu räumen die für den Sperrmüll vorgesehen ist den man dann wiederum runter tragen muss.
Aber es waren nicht diese Dinge, die mir den letzten Nerv geraubt haben. Ne, da war noch eine andere Kleinigkeit.

Es fing damit an, das mir ein sehr netter Arbeitskollege einen Wagenverleih für den Umzug empfohlen hat, der: „echt super günstig ist, aber die Autos sind schon recht alt, aber fahren tun die.“
Doch so alt sahen die gar nicht aus, als ich meinen relativ neuen Mercedes Sprinter abholte.
Doch der Teufel steckt im Detail.
Bis unter das Dach bepackt fuhr ich nun mit meinem ganzen Lebensabschnittbewerkstellungszeug auf der A4 Richtung Köln. Nach 20 Minuten entspannter Fahrt rucke es kurz und eine kleine unscheinbare Lampe im Armaturenbrett leuchtete rot auf. EDC! Was zum Teufel bedeutet EDC? Keine Ahnung, „aber solange er noch läuft…“, das jedenfalls konnte ich nicht mal richtig zu ende denken, denn da war auch schon Schluss mit Gas geben. Also ausrollen lassen. Bezeichnender Weise kam ich direkt neben einer dieser orangenen Notrufsäulen zum stehen, neben denen sonst diese bemitleidenswerten Menschen mit ihren nicht mehr fahrtüchtigen Autos stehen. „Zum Glück bin ich nicht der da“ denkt man sich sonst und fährt demütig, dem Verkehrsgott mit seinen gelben Engeln huldigend, weiter. Aber nicht dieses Mal, dieses Mal stehe ich daneben und brülle in diese Klappe und hoffe dass mich die Frau am anderen Ende der Leitung trotz des Autobahnlärms versteht. Hat sie wohl, denn der ADAC rief mich dann auch prompt zurück, nur um mir zu sagen, das laut meiner Fehlerbeschreibung „ne…da ist nichts zu machen. Da können wir nur abschleppen.“. Eine Alternative dazu fiel mir dann zwar doch ein, die was mit Handbremse lösen, anschieben und Böschung runter zu tun hatte, aber dazu konnte ich mich dann doch nicht ganz entschließen. Also gut, dann halt abschleppen. Zurück nach Aachen. Mein Krempel übernachtete dann im Lieferwagen auf dem Parkplatz des Verleihers. Am nächsten Morgen im Büro des selbigen musste ich mir anhören, das ich völlig bekloppt gewesen sei mich abschleppen zu lassen. Ich hätte den Wagen doch auf der Autobahn stehen lassen sollen und dann hätten die sich am nächsten Morgen drum gekümmert. Ja genau! Ich bin ja völlig bekloppt gewesen, hätt ich ja auch selber drauf kommen können.
Nach langem hin und her, haben sie mir dann doch einen anderen Wagen gegeben und ich durfte dann das ganze Zeug in den „neuen“ Wagen umladen. Spaß pur.

So ganz in Ordnung war dann auch dieser andere Wagen nicht, denn der Motor lief noch munter weiter, obwohl der Zündschlüssel schon vor Minuten aus dem Zündschloss entfernt wurde. Aber ich kam dieses Mal wenigstens in Köln an. Das Hochtragen des ganzen Krempels war dann auch ziemlich anstrengend (Waschmaschinen sind ja nicht gerade die leichtesten Umzugsgüter), aber das Gefühl den „Umzug from hell“ endlich bald gepackt zu haben, mobilisierte dann letzte Kraftreserven. Doch ein Opfer war zu beklagen, denn der gute Dirk verhob sich an meinen Fernseher den Rücken und konnte danach nur noch still auf einem Stuhl sitzen und nach etlichen Schmerzmitteln den mühevollen Heimweg antreten. Danke noch mal Dirk für deinen Einsatz. Hast dir nen extra Bier verdient. Demnächst. In meiner neuen Wohnung.

panne

Gefühltes

So, und da isser wieder. Nach etlichen Tiefschlägen und kompletter Verplantheit bin ich gerade dabei mein Leben wieder neu zu ordnen. Und der Jahresanfang reihte sich dann auch sehr passend dazu ein. Gefühlte Stunden vor dem Kategorischen »mit Sekt anstoßen und einfach gut drauf sein, denn es ist zwölf Uhr am Ende eines nicht ganz unwichtigen Monats!« wurde der Umzug meiner Kleinen vollzogen. Von dem denken »Ach so viel ist das ja nicht, was dort in dem kleine WG-Zimmer steht. Da sind wir doch nach ner Stunde fertig!« wurde sich dann aber doch schnell verabschiedet. Es dauerte gefühlte Tage bis wir das ganze Umzugsgut drüben in der neuen Wohnung hatten.
Uhhh….und hab ich erwähnt, dass die neue Wohnung im fünften Stock ist. Genau!

umzug
Danach aber wurde es nicht besser, denn wir mussten noch Renovieren. Also den ganzen Ramsch, der eben erst in die Wohnung geschaffte wurde von einem Zimmer ins nächste getragen, wo gerade nicht gearbeitet wurde, oder die Farbe noch trocknen musste.

renovieren

Alles in Allem hat es aber richtig Spaß gemacht und man guckt nicht minder beeindruckt auf sein fertiges Werk und streicht liebevoll über die sauber abgeklebten Randleisten (über die dann bearbeiteten Wände kann man ja noch nicht streichen, denn die sind ja gerade erst gestrichen worden!) und stolz schwillt einem die Brust, als hätte man dieses Haus gerade eigenhändig gebaut.

Gefühlte Minuten später mussten wir dann auch schon wieder auf die von langer Hand geplante Silvesterparty. Das Feuerwerk war der Hammer, der Sekt kalt und die Freunde gut drauf und schon sehr betrunken. So wie man sich halt ein gemütliches Rutschen ins neue Jahr wünscht.

silvester