10 songs of my life | #7 Coheed & Cambria

10songsofmylifeIch fuhr einmal für ein Konzert von Aachen nach Braunschweig um dort dann mit lieben Menschen gemeinsam nach Hamburg zu fahren. Das war das beste Konzert das ich je gesehen habe und ich glaub es wird das Beste bleiben, denn so ein perfektes Wochenende in Hamburg wird sich nie wiederholen lassen. Und jedes Mal, wenn ich die Anfangmelodie höre denke ich an diesen Abend. Danke Coheed&Cambria. Danke.

10 songs of my life | #6 Cursive

ten songs of my lifeTotgeglaubte leben länger. Dieser Spruch passt auch ganz gut zu dieser Band, denn das Album »Ugly Organ« stand lange Zeit ungehört in meinem CD-Regal. Immer mal wieder hatte ich sie ausge-
kramt, mal kurz reingehört und dann für zu »wusellig und zu eckig« in meinem Kopf abgelegt und zurück ins Regal verbannt. Doch irgendwann hörte ich mir das Album noch einmal an und es hat plötzlich sowas von gefunkt. Und zwar so, dass ich mich hier nicht auf nur einen Songs beschränken kann. Read more

10 songs of my life | #5 Tori Amos

tensongsofmylifeIch mag keine Frauenstimmen. Kategorich. In der Musik. Warum? Keine Ahnung.
Das ist jetzt auch nicht sexistisch gemeint. Ich kann mit »Frauenmusik« nix anfangen. Es gibt nur sehr wenige Bands/Frauen die diese Regel durch mein Mögen bestätigen. Da wären z.B. the Sounds, einige Björk-Sachen, vielleicht noch das eine Lied von den Breeders und dann ist auch schon Schluß. Ich wüßte wirklich gerne woran das liegt.
Aber der größte Aktivposten meiner bestätigen Regel ist Tori Amos.
Wie und wann ich Tori zum ersten Mal gehört habe weiß ich nicht mehr, ist aber auch absolut nicht wichtig. Ich bin jedenfalls nur froh das ich es tat.
Diese Frau ist wohl die attraktivste Frau die ich kenne. Aber auch das ist nicht wichtig, es ist höchsten die kandierte Kirsche auf dem Sahnehäubtchen ihrer Musik.

#5 Tori Amos »Enjoy the Silence« (Depeche Mode Cover)

Zugabe:

Tori Amos »A Sorta Fairytale«

10 songs of my life | #4 Glassjaw

ten songs of my lifeGlassjaw bedeute mir viel. Obwohl ich, wenn ich Glassjaw höre, auch immer an unschöne Situationen denken muss. Trotzdem möchte ich diese Erinnerungen nicht missen, so haben diese mich doch sehr geprägt. Ausserdem war Glassjaw der Grund das ich anfing mich für Hardcore zu interessieren. Damit erspielt sich Glassjaw einen Platz in meiner Top 10 Liste.
Danke Glassjaw.

#4 Glassjaw »Pretty Lush«


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10 songs of my life | #3 Sophia

ten songs of my lifeDiese Aktion liegt mir wirklich am Herzen, denn ich habe viel darüber nachgedacht welche Lieder mich oder eher meinen Geschmack geprägt haben. Es sind viele. Das steht fest. Aber nicht so viele, wie ich Anfangs gedacht habe. Ich meine, Mittlerweile kann ich auf fast 30 Jahre Musikkonsum (eher 17 Jahre, denn ab einem bestimmten Alter verkopft sich Musik und dieser Zeitpunkt war bei mir nunmal als ich 13 Jahre alt war) zurückblicken. Da hört man so einiges. Ich hatte mir überlegt streng chronologisch vorzugehen, aber spätestens jetzt hab ich keine Ahnung mehr wann ich was zum ersten Mal gehört habe.

Ich weiß nicht wann ich dieses Lied zum ersten mal gehört habe. Aber ich weiß wann ich es zum letzten Mal in einer Disko gehört habe. Es war einer dieser grauseligen Diskoabende, auf die man schon im vorhinein keine Lust hat. Zu erwartende schlechte Musik, aber dafür sind die Cocktails dort sehr günstig und sind sehr anständig gemixt, das heißt spätestens nach dem dritten Longisland-Icetea könnte man sogar völlig ekstatisch auf Heino tanzen.
Als früh am Morgen dann so gut wie keiner mehr tanzte und ich im Begriff war meine gute Laune vom Boden auf zu sammeln und mich auf den Heimweg zu begeben, spielte der DJ noch ein letztes Lied. Dieses Lied war »Oh My Love« von dem Songwriter Sophia. Wenn man den ganzen Abend nur rumsteht und einem ein schlechtes Lied nach dem anderen um die Ohren gehauen bekommt und dann unerwartet so eine Perle aus den Boxen kommt, kann mein sein Glück gar nicht fassen, auch wenn man dazu plötzlich fünf weitere Hände zur Verfügung hätte. Auf der Tanzfläche war nur noch ich und ein Mädchen, welches wohl genauso glücklich war dieses Lied zu hören. Als das Lied verklang, trafen sich unsere Blicke und wir wußten beide, dass dies ein sehr schöner Abend war.

#3 Sophia »Oh My Love«

10 songs of my life | #2 Nirvana

ten songs of my life1991. Das war das Jahr was mich musikalisch sehr geprägt hat. Quasi aus dem Nichts wurde mein Musikgeschmack mit dem Grunge konfrontiert.
Es war einer dieser langweiligen melancholischen verregneten Sonntage. Kein Wetter zum skaten gehen. Also hängt man in seinem Jugendzimmer rum und schaut MTV. Ich finde es immer noch eindrucksvoll wie ich früher den ganzen Tag Musikvideos schauen konnte. Heute geht das ja nicht mehr, weil einfach keine vernünftige Musik mehr auf den Musiksender gezeigt wird. Heute kann ich das nicht mehr. Dazu habe ich einfach einen zu eingefahrenen Musikgeschmack, als das ich mir wahllos irgendwelche Musikvideo angucken kann.
Damals war es mir egal. Bis dann dieses eine Video gezeigt wurde. Nirvana mit »Smells like teen spirit«. Was für ein Song! Ich glaube ich brauchte fast eine Woche bis ich den Song auf meinem Videoplayer aufnehmen konnte, um ihn immer wieder hören zu können. Und es dauerte dann bestimmt wieder Wochen bis endlich das Album »Nevermind« released wurde und ich es mir auf CD kaufen konnte. Dieser Song war 1991 einfach omnipräsent. Ich hörte das Album auf dem Weg zur Schule, in den Pausen, auf den Weg nach Hause, in meinem Zimmer, auf Partys oder sonst wo.
Aber eine Situation werde ich nie vergessen. Vielleicht war es im Winter 1992 auf einer Party. Es lief natürlich Nirvana in der Stereoanlage und ein Klassenkamerad erzählte mir, er habe auf MTV gehört, dass Kurt Cobain tot aufgefunden wurde. Tod durch eine Überdosis Drogen. Ich konnte es nicht fassen. Ich war völlig am Boden. Die Party war für mich ab da auch gestorben. Ich dachte die ganze Zeit nur daran, wie sich so ein genialer Mensch selbst zerstören konnte. Seine Musik war damals alles für mich. Natürlich stellte sich die nächsten Tage heraus das Kurt Cobain nicht tot war, denn es war nur einer der zahlreichen Abstürze dieses Musikers. Aber dieser Moment auf der Party hatte mich wirklich sehr getroffen. Als dann Kurt Cobain 1994 dann wirklich starb hat mich dies dann nicht mehr getroffen.
So im nachhinein bin ich sogar fast traurig, das mich der Tod eines Musikers nie wieder so stark treffen könnte wie damals, als Musik für mich so viel mehr Bedeutung hatte. Musik hat in meinem jetzigen Leben immer noch einen sehr hohen Stellenwert, aber nicht mehr so Bedingungslos wie Damals.

#2 Nirvana »Smells like teen spirit«

10 songs of my life | #1 Bad Religion

ten songs of my lifeEs gibt Bands und Lieder die man ziemlich toll findet. Man kann Sie bestimmt 5000 Mal hintereinander weg hören, aber spätestens nach dem 5001 Mal fängt es an.
Man mag den Song dann zwar immer noch, aber man kriegt keine Gänsehaut mehr an dieser einen Stelle die man so genial findet. Dann hört man doch lieber mal zur Abwechslung ein anderes Stück der Platte und irgendwann kann man den Song überhaubt nicht mehr hören.
So läuft es bei mir immer, aber es gibt auch Ausnahmen. Nämlich diese Stücke die einem wirklich was bedeuten. Diese Stücke kann man selbst dann noch gerne hören, wenn man schon längst auf ein anderes Genre umgeschwängt hat und so’ne Musik eigentlich gar nicht mehr hört. Man bekommt zwar auch keine Gänsehaut mehr bei dieser einen Stelle, aber dafür denkt man an die Situation, das Gefühl, diese eine Freundin oder sonst irgendwas was man mit diesem Song verbindet. Solche Songs sind rar, aber auch die Besten.

#1 BAD RELIGION »21st Century Digtal Boy«

Dieser Song erinnert mich nicht nur an eine bestimmte Situation, sondern an viele. Quasi einer ganzen Epoche meines Lebens.

Ich war 13 Jahre alt, und fing gerade mit dem Skateboarden an. In den Sommerferien 1990 kaufte ich mir ein Ferienticket für den Bus, so konnte ich jeden Tag für Umme in den Skatepark von Bad Oeynhausen fahren. Dort saß ich dann die meiste Zeit am Rand und schaute den »Großen« zu, denn ich konnte ja noch keine Tricks und ich wollte mich ja nicht gleich bis auf die Knochen blamieren. Irgendwann traute ich mich dann auch mal mich zu den coolen Kids zu setzen. Das war dann das Größte, einfach dabei zu sein und den Geschichten zu lauschen welcher US-Skater denn gerade so der beste oder welche Band die genialste war.
An diesem einen Tag war es dann Bad Religion.

Nils: »Habt ihr denn schon die Neue von Bad Religion gehört? Richtig geil!«
Grace:«Bad Religion? Kenn ich nicht.«

20 Augen starrten mich plötzlich verständnislos an (eigentlich waren es nur 19, denn Micha schielte) und ich wünschte mir die letzten 30 Sekunden nochmal zu wiederholen und dieses Mal einfach wissend zu Nicken oder zu sagen »Ja…die ist mal richtig geil!«. Vor meinem inneren Auge liefen drei Konsequenzen dieser zugegebene Unwissenheit ab.

  1. 10 Fäuste die plötzlich in meine Richtung schießen.
  2. Verhöhnendes Gelächter, und anschließendes ausgeschlossen werden.
  3. Beides (Worst Case Senario)

Aber es geschah nichts davon, sondern einer der »Großen« meinte das man dies änder müsse, und er würde mir mal die Platte auf Tape aufnehmen.

Dieses Tape war ein Offenbahrung. Mein erstes Konzert auf das ich ging war die Releasetour 1992 der »Generator«. Ich habe alle Alben die bis 2000 erschienen sind. Besitze 5 Shirts diverser Konzerte und unzählige andere Erinnerungen die mit dieser Band und diesem Lied verbunden sind.

Hat noch jemand Lust seine Top Ten vorzustellen? Stöckchen werf.