Das war es. Vorläufig.
Also was war das bitteschön für ein Semester? Wieder einmal hab ich am Anfang nicht den Anfang gefunden und rumgedödelt als würde es keine Konsequenzen haben. Hatte es natürlich. Das Resultat war verschärfter Stress zur Zielgeraden hin.
Kreative Arbeit in konzentrierter Form. Verträgt sich sonst nicht gut, denn Kreativität braucht Freiraum.
Aber ich glaube wir haben trotzdem was schönes hierfür (Achtung Wortschöpfung) kreativiert, und ich auch noch alleine hierfür.
Die erste Rückmeldung, wie kreativ wir wirklich kreativiert haben, werden wir wohl in knapp 24 Stunden in Wiesbaden erfahren. Ich persönlich spekuliere auf Gold und dies trotz der harten Konkurrenz.
Achtung Insider: »Warum eigentlich nicht.«
Typoknowledgebase.de
Seit Anfang meines Studiums liebe ich Typografie. Ich hätte nie gedacht, das Typo bei mir mal so eine Leidenschaft auslösen könnte. Diese Leidenschaft entfachte mein erster Dozent an der FH-Aachen, der dann auch ein Studienprojekt ins Leben rief, dass sich mit dem Umgang und Verwendung von Typografie widmet, sowie auch wissenswertes über Schrift und Schriftgestalter liefert. Somit ist die Typoknowledgebase ein sehr gutes Nachschlagewerk für alle die Wert auf guten Stil bei dem Umgang mit Schrift setzen. Und dies sage ich nicht nur, weil ich selbst daran mitgearbeitet habe!
Die Typoknowledgebase widmet sich der Typografie. Diese umfasst Erläuterungen zu grundlegenden Fragen zum Umgang mit Schrift und erweitert das Wissen auf dem Gebiet Schriftenhistorie und Systematik. Neben Tipps, allgemeinen Regeln und Grundlagen zur Schriftverwendung werden in einer umfangreichen Timeline wichtige Schriftschnitte und ihre Schriftgestalter in einen historischen Kontext gestellt.
Übrigens ist jener Dozent auch ein passionierter Schriftenschneider. Schaut mal rein: ![]()
Wiesbaden, wir kommen

Nach einem ziemlich stressigen Semester ist es langsam an der Zeit die Früchte zu ernten. Da kann man es auch verschmerzen keine Semesterferien zu haben. Nachdem wir uns FH-intern mit unserer Kampagne gegen drei andere Agenturteams durchgesetzt haben, geht es Ende Februar nach Wiesbaden zur GWA-Junior-Agency wo wir die Jury mit unseren Ideen wegrocken werden. Es sind zwar noch gut zwei Wochen bis dahin, aber wir haben noch einiges zu tun.
Unsere Kontrahenten sind: FH Berlin/Dorland, FH Mainz/Saatchi & Saatchi, Hochschule Niederrhein/Grey , FH Rosenheim/Heye, Hochschule Hamburg/DraftFCB
Unser Agenturpartner ist die Düsseldorfer Agentur Gramm, die uns bis jetzt gut unterstützen, und noch besser, die Anreise und Übernachtungen in Wiesbaden bezahlen. Werde dann wohl mal testen, wie schnell man so eine Zimmerbar platt macht.
From Aachen with love
In solchen Momenten packt mich die Melancholie und ich zweifel, ob die Entscheidung Aachen den Rücken zu kehren, vielleicht doch nicht so gut war. Eigentlich war ja nicht alles schlecht. Am meisten aber vermisse ich meine Komilitonen. Und wenn ich sehe was für eine geile Scheiße die da gerade raushauen, würde ich mich auch gerne in deren strahlender Kreativität sonnen.
Da bleibt mir nur zu sagen: Respekt!
Kauft es euch, und wenn nicht, seid ihr selber Schuld. Und sagt nicht, ihr hättet von nichts gewußt.
Boxhorn 17
Kundenwünsche sind zu ignorieren
Wenn die Arbeit nicht so viel Spaß machen würde, wäre es nicht zum aushalten.
Erstens ist man von sehr Ich-bezogenen Menschen umgeben, die zwar alle vorgeben nur im Team richtig kreativ zu werden. Aber sobald man ihre Idee nicht gut findet, gleich eine Fläppe ziehen, als hätte man ihnen ihre geliebt Sandschippe weg genommen, oder sie beim Schulhoffußball als letztes ins Team gewählt. Aber ich mag Sie trotzdem, denn ich kann sie verstehen. Meine Ideen werden auch leider zu selten genommen und dieses Fläppeziehen hab ich schon perfektioniert. Übrigens arbeite ich auch gerne in einem Team, aber noch lieber alleine.
Der natürliche Feind des Kommunikations-Designers ist ja der Kunde. Dieser kommt mit einem Problem zu uns, welches man auf keinen Fall Problem nennen darf, und wir ihm doch bitte helfen sollen dieses zu lösen. Erst ist er froh jemanden gefunden zu haben, der ihm hilft. Dann aber wird er schnell quenglig, will das Ergebnis schon vorgestern haben und zum Schluss ist alles gar nicht so gefordert worden und sowieso viel zu teuer. Das hätte sein Sohn auch gekonnt, der hat auch so ein Programm auf seinem Rechner.
Damit es erst gar nicht so weit kommt, haben wir ja vor dem Designer das Wort »Kommunikations« davor. Also wir hören zwar was der Kunde uns sagt, aber wir müssen das erst umdeuten. »Bitte machen sie da so einen pinken Farbklecks drauf und dann am besten mit grüner Schrift diesen Text drüber.« heißt für uns dann: »Also ich möchte das meine Anzeige stärker und nachhaltiger kommuniziert und erinnert wird. Sie haben absolute freie Hand bei der Gestaltung und Geld spielt keine Rolle. Ich vertraue Ihnen da ganz. Deswegen habe ich Sie ja auch beauftragt. Ich mag ihren Stil und am liebsten würde ich mir die von ihnen gestaltete Anzeige rahmen lassen und mir ins Wohnzimmer hängen.«
Ich mag meinen Beruf.
Beworbene Werbung
Hier ein Hinweis in eigener Sache:
»Das zakk – Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation – führte in Kooperation mit der FH Düsseldorf im Sommersemster 2007 einen Studentenwettbewerb durch. Die Entwürfe entstanden im Rahmen einer Lehrveranstaltung unter Leitung von Dipl.-Des. Anke von Bremen.
Vom 5. bis 16. November werden die Ergebnisse im Foyer der FH Düsseldorf (Eingang Georg-Glock-Straße) zu sehen sein.«
Alle an die Wand und erschießen!
Am Mittwoch den 04.Juni führen wir unser lang geprobtes Skandal!-Stück im Audimax der FH-Düsseldorf FB-Gestaltung auf.
Der Inhalt des Stückes ist recht verwirrend bis unnachvollziehbar, aber das stört nicht.
Eine Auflistung der Rollen vermittelt vielleicht eher eine eventuelle Aussage über das Stück: Kapitän der »Kapital«, Mohammed Ali, Gott, Jesus, Maria, Heidi Klum, Seal, Hitler, G.W.Bush, jüdische Ausserirdische… ich glaube diese Auflistung steht für sich.
Es wird jendenfalls sehr lustig bis skandalös werden.

Eintritt ist übrigens frei! (Ausserdem ist diese Veranstaltung mit Geld eh nicht zu entlohnen!)
DIPLOMA Winter 2007
So, es ist dieses Semester mal wieder soweit.
Die Diplomshow des Fachbereichs Design der Fachhochschule Aachen lädt zur Betrachtung zahlreicher Diplomarbeiten aus den Bereichen Grafik-/Mediendesign und des Produkt-/Interiordesign. Ich darf zitieren:
ZWEI TAGE
EIN EVENT
DREI EBENEN
38 DESIGNER
UNZÄHLIGE IDEEN
Wir laden Sie ein zur DIPLOMA WINTER 2007 – Der Ausstellung des Fachbereich Design der FH Aachen. Freuen Sie sich auf interessante Diplomarbeiten aus den Bereichen Grafik-, Medien, Objekt- und Interior-Design.
Öffnungszeiten:
Freitag, den 9. Februar 2007 von 11 bis 18 Uhr
Samstag, den 10. Februar 2007 von 11 bis 20 Uhr
So, und weil ich die DIPLOMA mit organisiert habe, bekommt jeder Leser der sich bei mir meldet, eine eigene Führung. Doll nech?!
In diesem Sinne, ströhmet und lasst euch Inspirieren!
Schokolade und kein Ende
Also als unser Prof meinte:
»So, ich hab mir da mal was in den Semesterferien überlegt…(Kunstpause seinerseits. Ich hasse Kunstpausen!) …Also ich dachte mir wir machen mal was ganz anderes. Wir wäre es denn mal mit Verpackungsdesign für Schokolade?«
Er grinst, wir (meine Kommilitonen und ich) gucken unruhig von einem zum anderen, keiner sagt etwas und ich hätte schwören können eine Stecknadel fallen zu hören.
»Ja genau, find ich auch super, das machen wir dann mal.« Er grinst nun noch breiter und ich hake schon mal dieser Semester für mich innerlich ab. »Dat wird nix Digger«. Schokolade ist schon mal gar nichts für mich und dann auch noch Verpackungsdesign. Das ist doch was für Warmduscher, Sportbeutelträger oder noch schlimmer, Produktdesignstudenten.
Also erstmal vier Wochen überhaupt nix gemacht und dann stark nach gelassen bevor ich überhaupt richtig angefangen habe. Bis vor zwei Wochen, denn dann stand der Termin für die erste große Zwischenpräsentation. Nämlich Heute.
Irgendwie bin ich dann doch noch mit allem fertig geworden, bin sogar ganz zufrieden mit dem Ergebnis.
Aber sobald ich heute mit meiner Präsi durch bin, wird sich so richtig einer umgehängt. Quasi Bier trinken. Und das dieses mal richtig ernsthaft! Daniel, mach dich auf was gefasst.




