Zeit
Man hat irgendwie nie welche.
The (G)rapist – WKUK
Und weil es gerade hier auf jedem Monito zu sehen ist, warm also auch nicht bei euch?
Berlin Impressionen
Heute Oranienburger Straße
Eine Straße die wohl nur für Berlins Touristen existiert, besticht durch die hohe Anzahl von extrem netten, aber doch recht ungewöhnlich gekleideten, Mädchen am Bordsteinrand.
Man stelle sich vor, Mann ist abends alleine dort unterwegs, ist man diesen Damen wohl ausgeliefert. Alle fünf Meter stellt sich eine Dame in den Weg, oder man wird am Ärmel gegriffen und erst auf die Beteuerung hin »man habe leider kein Geld dabei, sonst natürlich gerne« wieder dem freien Willen überlassen, oder oder oder …
Aber Mann kann sich helfen, indem man seine Freundin per Handy aus dem Schlaf klingelt und versucht Sie für die Dauer des restlichen Fußweges wach zu halten. Diese Methode ist soweit sehr zuverlässig, jedenfalls nur solange die Freundin an dem anderen Ende der Leitung nicht schlappt macht. Und so mußte ich leider genau bei der letzten Dame auflegen, weil meine Gesprächspartnerin nur noch mit schweren Atemzügen antworten konnte. Die Dame stellte sich mir in den Weg, ergriff meinen Armel und fragte freundlich wo ich denn so schnell hin wolle. Ich konnte nur ein schulmädchenhaftes Kichern erwiedern, schmiss ihr eine handvoll Münzen vor die weißen Stiefel und rettete mich, ihre Schrecksekunde ausnutzend, mit einem gewagten Sprung ins nächste Taxi. Der Taxifahrer wollte mir noch erklären, des es nicht möglich sei das letzte Taxi in der Reihe zu besteigen, ich ihn aber rüde unterbrach, ob er denn die Situation verkenne die sich doch nur Sekunden vorher vor seinem Taxi abgespielt habe. Darauf hin nickte er nur mitleidig und fuhr an seinen hupenden Kollegen vorbei um mich aus der Gefahrenzone zu bringen.
Die Oranienburger ist schon eine sehr aufregende Straße. Für mich in Zukunft aber nur am Tage zu betreten.
Diese Geschichte ist Berlins Taxifahrern gewidmet.
Stand vom 4. Februar 2010
Man ist nicht tot. Man erlebt auch viel. Man hat nur keine Zeit mehr. Schade man.
Besuch
Schweren Herzens musste ich gestern Nacht unseren Besucher vor die Tür setzen. Den angebotenen Proviant für den Nachauseweg hatte er vehement abgelehnt. Ich glaube er wollte mir nichts schuldig bleiben. Aber vielleicht schaut er ja im nächsten Packet nochmal vorbei und ist dann etwas gelassener. Man kennt sich jetzt ja.

KeinTorHasen
Ab und zu ist es sogar schon morgens beim Bäcker lustig.
Onkel Peter
Ein netter Mann. Ein interessanter Mann. Ein Mann, von dem ich mir wünsche würde, er wäre ein enger Freund meiner Familie. Er würde dann immer auf Familienfeiern zu laut und zu spät auftauchen. Er wäre das schwarze Schaf der Familie, aber mein lieblings Onkel. Denn seine Geschichten sind echt und lustig. Handeln von Gigs, Freunden, Geldausgeben und von ernsteren Dingen wie Sinn und Unsinn des Punksseins.
Schade das dem nicht so ist. Aber dafür gibt es ja seine Lesungen. Bierchen, Kippchen und Onkel Peter mit seinen Gelben Zetteln.
Peter Hein – Lesung im King Georg

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Aachen – Hein-Janssen-Straße
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Aachen – Kurfürstenstraße
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Aachen – Kurfürstenstraße
